Angstfrei?

Informieren Sie sich über die Ursachen, aber vergessen Sie nicht, dass es Lösungen gibt, Ihre Angst zu besiegen.

Lösungen Flugangst

Ursachen der Flugangst

Wenn Sie unter Flugangst leiden, dann geht nicht nur Ihnen das so. Fast jeder 2. leidet unter Flugangst oder hat wenigstens etwas Angst vorm Fliegen.

Wir wollen Ihnen zeigen, woher Ihre Flugangst kommt und was Sie gegen die Angst vorm Fliegen tun können. Und die Strategien können Sie, ganz nebenbei gesagt, auch für den Alltag am Boden einsetzen.

Wie macht sich die Flugangst bemerkbar?
Wenn Sie unter Flugangst leiden, dann werden Sie vor und während des Fluges einige der folgenden Reaktionen verspüren:

a) Negative Gefühle: Sie fühlen Angst oder gar Panik, Furcht, verrückt zu werden oder zu sterben. Sie sind nervös, gereizt und übersensibel gegenüber Geräuschen und Gerüchen. Sie haben Angst, einen Herzinfarkt zu bekommen.

b) Unangenehme Körperreaktionen: Sie verspüren ein Zittern, Anspannung, innere Unruhe, ein Vibrieren der Unterkiefers, Übelkeit, kalte Füße und Hände, ein Prickeln in Füßen und Händen, Benommenheit, Verschwommenheit vor den Augen, Unwirklichkeitsgefühle, Schweißausbrüche, Ohrensausen, Magenschmerzen, Herzrasen, Kopfschmerzen, Atemnot, weiche Knie, Schwindelgefühle, Mundtrockenheit, Harn- oder Stuhldrang, Ohnmachtsgefühle.

c) Ein verändertes Verhalten: Sie trinken exzessiv Alkohol, greifen zu Beruhigungstabletten. Sie kauen Nägel, lecken sich häufig über die Lippen, trommeln mit den Fingern. Sie haben den Impuls, am liebsten weglaufen zu wollen. Sie sind aggressiv gegenüber Angehörigen, Mitreisenden oder dem Flugpersonal. Sie sind schusselig, lassen etwas fallen, stolpern oder verschütten Ihr Getränk.

Diese Reaktionen sind bei Flugangst völlig normal. Ihr Körper hat gute Gründe, in dieser Art und Weise zu reagieren. Diese Gründe wollen wir uns nun zusammen anschauen.

Woher kommt die Flugangst?
Achten Sie einmal auf Ihre Gedanken und Bilder in Ihrem Kopf. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie Flugangst verspüren? In Ihrem Kopf laufen wahrscheinlich Gedanken wie die folgenden ab:
"Was ist ,wenn das Flugzeug abstürzt."
"Was ist, wenn ich einen Herzinfarkt bekomme?""
"Was ist, wenn der Pilot einen Fehler macht."
"Was ist, wenn ich mich übergeben muß? Ich werde mich maßlos vor den Fluggästen blamieren."
"Was ist, wenn ich in Panik gerate? Wenn andere meine Angst sehen?"
"Was ist, wenn ich wieder ein solche Angst bekomme, wie schon einmal? Werde ich sie dieses Mal auch kontrollieren können?"
"Wenn die Türen zugehen, sitze ich in der Falle. Ich bin gefangen und komme nicht mehr raus."
"Was ist, wenn das Flugzeug in der Luft explodiert, die Motoren aussetzen, die Flügel abbrechen, .... "
"Ich habe keine Kontrolle. Ich ertrage es nicht, dem Piloten und der Maschine ausgeliefert zu sein."
"Furchtbar, dass man so gar nichts tun kann und alles über sich ergehen lassen muss. Wenn man wenigstens aussteigen könnte!"

Neben solchen Gedanken läuft in Ihrem Kopf gleichzeitig ein Katastrophenfilm ab: Sie sehen sich völlig aus der Fassung geraten und vor den Mitreisenden bloßgestellt. Sie malen sich aus, wie eine Tragfläche abbricht oder ein Triebwerk ausfällt, wie Sie völlig tatenlos zusehen müssen, dass die Maschine mit höllischer Geschwindigkeit auf die Erde zurast, am Boden zerschellt und alle Passagiere ums Leben kommen.

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